
Sie möchten in Ihrer Firma, Ihrem Fitnessstudio, Hotel oder Ihrer Bar Snacks und Getränke rund um die Uhr anbieten? Dann stehen Sie früher oder später vor der Frage: Kaufen Sie den Snackautomaten selbst, oder lassen Sie ihn kostenlos von einem Automatenaufsteller aufstellen? Beide Wege haben ihre Berechtigung. Dieser Ratgeber ist der ehrliche Vergleich beider Wege, mit allen Kosten, dem tatsächlichen Aufwand und dem Risiko, das Sie jeweils tragen.
Was kostet es, einen Snackautomaten selbst zu kaufen?
Der Kaufpreis ist nur der erste Posten. Wer einen Verkaufsautomaten selbst betreibt, sollte mit diesen Kosten und Aufgaben rechnen:
- Anschaffung: Ein neuer Snackautomat mit Kartenzahlung kostet je nach Größe, Kühlung und Ausstattung meist mehrere tausend Euro. Gebrauchte Geräte sind günstiger, haben aber oft keine moderne Bezahltechnik und ein höheres Ausfallrisiko.
- Bezahlsystem: Kartenterminal, Gebühren pro Zahlung und in vielen Fällen ein monatliches Abo für die Fernüberwachung (Telemetrie).
- Ware und Lager: Sie kaufen Snacks und Getränke vor, lagern sie und behalten die Mindesthaltbarkeit im Blick.
- Befüllung und Reinigung: Jemand muss regelmäßig nachfüllen, Münzen leeren und den Automaten sauber halten.
- Wartung und Reparaturen: Bei einer Störung bleibt der Automat leer, bis jemand ihn repariert, und die Ersatzteile zahlen Sie.
- Strom: Die laufenden Stromkosten tragen Sie selbst.
- Gewerbe und Steuern: Der Verkauf über einen eigenen Automaten ist in der Regel eine gewerbliche Tätigkeit mit Buchhaltung, Umsatzsteuer und Kassenpflichten.
Kurz gesagt: Ein eigener Automat lohnt sich vor allem für Menschen, die das Automatengeschäft selbst betreiben möchten. Für Betriebe, die ihren Mitarbeitern, Gästen oder Mitgliedern einfach einen guten Service bieten wollen, ist er oft mehr Arbeit als gedacht.
Die Alternative: Automat kostenlos aufstellen lassen
Beim Aufstellmodell gehört der Automat dem Automatenaufsteller. Sie stellen nur den Platz und eine Steckdose zur Verfügung, alles andere übernimmt der Aufsteller:
- Keine Anschaffungskosten: Der Automat wird kostenlos geliefert und aufgebaut.
- Kein Aufwand: Befüllung, Reinigung, Wartung und Abrechnung liegen beim Aufsteller.
- Kein Risiko: Läuft der Automat schlechter als erwartet oder fällt er aus, ist das nicht Ihr Problem.
- Sie verdienen mit: Je nach Standort erhalten Sie eine Umsatzbeteiligung oder eine feste Standmiete.
- Moderne Technik: Kartenzahlung, Apple Pay und Google Pay sind bei seriösen Aufstellern Standard.
Der direkte Vergleich
| Automat selbst kaufen | Kostenlos aufstellen lassen | |
|---|---|---|
| Anschaffung | mehrere tausend Euro | 0 € |
| Befüllung und Reinigung | Ihre Aufgabe | übernimmt der Aufsteller |
| Wartung und Reparatur | Ihre Kosten | übernimmt der Aufsteller |
| Wareneinkauf und Lager | Ihre Aufgabe | übernimmt der Aufsteller |
| Risiko bei schwachem Umsatz | tragen Sie | trägt der Aufsteller |
| Ihr Verdienst | Gewinn abzüglich aller Kosten | Beteiligung oder Standmiete, ohne Kosten |
Für wen lohnt sich welcher Weg?
Automat kaufen lohnt sich, wenn Sie selbst ins Automatengeschäft einsteigen, mehrere Standorte betreiben und Zeit für Einkauf, Befüllung und Service einplanen wollen. Dann ist der Automat Ihr Geschäftsmodell, und Sie behalten den gesamten Gewinn, tragen aber auch jedes Risiko.
Kostenlos aufstellen lassen lohnt sich, wenn Sie einen Betrieb führen, etwa ein Büro, eine Werkstatt, ein Autohaus, ein Fitnessstudio, ein Hotel, eine Bar oder einen Club, und Ihren Mitarbeitern, Kunden oder Gästen ein zusätzliches Angebot machen möchten, ohne sich selbst darum zu kümmern. Ihr Kerngeschäft bleibt im Mittelpunkt, der Automat läuft nebenher.
Typische Denkfehler beim Kauf
Viele unterschätzen, wie viel Zeit ein Automat im Alltag kostet. Ein Snackautomat in einem Betrieb mit 50 Mitarbeitern will je nach Nutzung ein- bis zweimal pro Woche befüllt werden. Dazu kommen Einkauf, Kontrolle der Haltbarkeit und gelegentliche Störungen, etwa ein klemmendes Fach oder ein Kartenterminal ohne Verbindung. Wer das selbst übernimmt, sollte diese Stunden ehrlich einrechnen.
Ein zweiter Denkfehler ist die Annahme, dass jeder Standort automatisch Umsatz bringt. Ob sich ein Automat rechnet, hängt fast ausschließlich davon ab, wie viele Menschen täglich vorbeikommen und wie lange sie bleiben. Ein Aufsteller sieht über die Online-Anbindung genau, welche Produkte wann verkauft werden, und passt das Sortiment laufend an. Diese Erfahrung fehlt beim ersten eigenen Gerät.
Welche Automaten stellt Barbarossa Vending auf?
Wir stellen im Main-Kinzig-Kreis und im Rhein-Main-Gebiet unter anderem diese Automaten auf:
- Snack- und Getränkeautomaten
- Kaffeeautomaten für Büros und Betriebe
- Parfümautomaten für Clubs, Bars und Fitnessstudios
- Powerbank-Verleihstationen für Gastronomie und Events
- WLAN-Hotspot-Automaten
- Boxautomaten
Welcher Automat zu Ihrem Standort passt, klären wir in einem kostenlosen Standort-Check vor Ort.
Sie wollen trotzdem kaufen?
Wenn Sie sich bewusst für einen eigenen Automaten entscheiden, weil Sie selbst ein Automatengeschäft aufbauen wollen, sprechen Sie uns ebenfalls gern an. Außerhalb unseres eigenen Einsatzgebiets beraten wir auch Käufer zu Gerät, Bezahlsystem und Standortwahl.
Häufige Fragen
Was kostet mich ein aufgestellter Automat?
Nichts. Lieferung, Aufbau, Befüllung und Wartung sind für Sie kostenlos. Sie stellen nur Platz und Strom bereit.
Wie viel kann ich als Standortpartner verdienen?
Das hängt vom Standort und der Besucherzahl ab. Wir vereinbaren je nach Situation eine Umsatzbeteiligung oder eine feste Standmiete.
Was passiert bei einer Störung?
Sie melden sie uns per Telefon oder WhatsApp, und wir kümmern uns darum. Viele Störungen sehen wir über die Online-Anbindung schon, bevor Sie sie bemerken.
In welchen Orten stellen Sie Automaten auf?
Im gesamten Main-Kinzig-Kreis, unter anderem in Hanau, Gelnhausen, Langenselbold, Hasselroth, Maintal und Bruchköbel, sowie im Rhein-Main-Gebiet, zum Beispiel in Frankfurt, Offenbach und Aschaffenburg.
Passt ein Automat zu Ihrem Standort?
Kostenloser Standort-Check vor Ort. Wir antworten innerhalb von 24 Stunden.


